PBS, Fri 30.07.2010

Blend- und Sonnenschutzfolie, Sonnenschutzfolien von Profis

Sonnenschutzfolien - Spezialisten bei Hitze und Blendung. Bundesweite Montage - Fachbetrieb seit 1992

Sonnenschutzfolien

Es gibt vieles, wovor und womit man sich schützen kann. So gibt es Schutzkleidung oder auch Schutzfolien. Letztere können ein Fenster aus Glas entweder vor Beschädigung oder vor zu hoher Sonneneinstrahlung schützen. Viele Sonnenanbeter können aber gar nicht genug bekommen von dem heißen Stern, ohne den wir Menschen gar nicht überlebensfähig wären. Jedoch gibt es auch Situationen, in denen wir uns vor zuviel Sonne schützen möchten. Ob im Auto oder im Eigenheim, nicht immer möchte man sich der Sonne aussetzen. Gerade im Sommer kann die Sonnenenergie Räume extrem aufheizen. Im Auto kann dies schnell zu einer lebensgefährlichen Situation werden.

Gerade für Babys und Kleinkinder ist das sehr gefährlich. Jedes Jahr im Hochsommer erlebt die Polizei immer wieder, dass Babys nur kurz im Auto gelassen werden, weil die Mutter oder der Vater nur mal eben einkaufen muss. Durch die extreme Sonneneinstrahlung entstehen im Wageninneren schnell Temperaturen von über fünfzig Grad Celsius. Das reicht schon aus, um für Kleinkinder lebensgefährlich zu werden. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die ein solches Szenario verhindern können. Um sich davor zu schützen, gibt es mehrere Methoden. Für Häuser zum Beispiel gibt es Jalousien, Markisen oder Sonnenschutzverglasung. Eine weitere Möglichkeit des Schutzes bietet die Sonnenschutzfolie. Sie bestehen meist aus Polyethylenterephthalat, kurz PET genannt. Dieser, aus der Familie der Polyester stammende Werkstoff, ist vielen auch von den Einwegflaschen aus dem Supermarkt bekannt. Diese PET-Folie wird an den der Sonnen zugewandten Fenstern eines Hauses angebracht. Sie kann aber ebenso an Autoscheiben angebracht werden.

So getan reduziert sie die Sonnen- und Wärmeeinstrahlung. Dies geschieht hauptsächlich durch Spiegelung, da die Folie mit Metall beschichtet ist, aber auch zum Teil durch Absorption. Absorption heißt nichts anderes als die Aufnahme von Energie. Unterschieden werden Sonnenschutzfolien in helle, reflektierende und dunkle, absorbierende Folien. Die am meisten verwendete Variante ist die helle Folie. Diese bietet auch die meiste Effizienz, da sie den größten Teil der Sonnenstrahlen reflektiert. Bei der dunklen Folie wird die Energie aufgenommen und an das Fensterglas weitergegeben. Im Gesamterscheinungsbild des Hauses ist die Anbringung von Sonnenschutzfolie sehr ratsam, da sie dieses kaum beeinträchtigt. Bei modernen und qualitativ hochwertigen Sonnenschutzfolien besteht selbige aus mindestens sechs verschiedenen Schichten. Folgende Schichten sind für eine effektive Beschichtung notwendig: Eine transparente Schutzfolie, eine Klebeschicht mit UV-Absorbern, eine getönte oder klare Polyesterfolie, eine Aluminiumbedampfung, nochmals einer klaren Polyesterfolie und zu guter letzt eine kratzfeste Beschichtung.

Wie bereits erklärt, werden die meisten Sonnenschutzfolien aus recyclebarem PET hergestellt, da dieses Polyestermaterial besonders reißfest ist. Spiegelnde Sonnenschutzfolien werden außerdem mit Aluminium oder anderen Metallen im Vakuum bedampft. In Zeiten der Computertechnik gibt es aber bereits eine neue Methode, das so genannte Sputtering. Bei diesem Prozess wird durch ein elektrisches Feld zwischen dem Metallblock, auch Target genannt, und dem PET-Film in einer Edelgasatmosphäre eine Glimmentladung bewirkt. Dabei entsteht ein Plasma. Das bedeutet, dass aus Neutralteilchen, freien Elektronen und positiven ionisierten Edelgasatomen bestehendes, leitfähiges Gas entsteht. Beim Sputtering werden die positiven Edelgas-Ionen auf den Metallblock hin beschleunigt. Beim Kontakt mit der Metalloberfläche werden Metallatome gelöst, die mit hoher Geschwindigkeit auf den PET-Film treffen und sich dort sehr gleichmäßig mit dem PET Verbinden. Dieser doch recht kompliziert klingende Prozess birgt einen sehr großen Vorteil. Gegenüber der herkömmlichen Bedampfung können bei dieser Prozedur viele verschieden Metalle verwendet werden. So kann der beim Aluminium auftretende Spiegelungseffekt deutlich minimiert werden. Außerdem spart man sich bei diesem Prozess die Einfärbung der Folie. Die Farbwahl kann durch das zu verwendende Metall bestimmt werden. Die Effektivität der Sonnenschutzfolien ist sehr hoch. Sie kann je nach Fabrikat bei einer Reduzierung der Sonneneinstrahlung von bis zu achtzig Prozent liegen.

Da viele neue Häuser in Europa mittlerweile über eine Klimaanlage verfügen, kann eine Sonnenschutzfolie die Energiekosten ebenfalls um ein Deutliches Senken. Dies ist aber insbesondere für Firmen sinnvoll, deren Gebäude über eine große Glasfläche verfügen. Da diese Gebäude zum größten Teil mit einer Klimaanlage ausgestattet sind, lassen sich gerade hier enorme Stromkosten einsparen. Sie ist also wirtschaftlich, verhindert eine zu starke Sonneneinstrahlung, birgt aber noch einen weiteren Vorteil. Durch eine massive Sonneneinstrahlung können insbesondere Möbel aus Holz schnell ausbleichen. Durch die Anbringung einer Sonnenschutzfolie kann dies ebenfalls verhindert werden. Zu guter letzt bieten diese Folien aber auch einen UV-Schutz von bis zu neunundneunzig Prozent. Gerade in Zeiten des Treibhauseffekts ist dies ein sinnvoller Nebeneffekt. Wer seine Wohnräume gerne gegen allzu neugierige Blicke von Außen schützen möchte, hat mit einer verspiegelten Sonnenschutzfolie noch einen Vorteil. Durch die Verspiegelung ist der Einblick von Außen fast unmöglich. In der Anbringung sind Sonnenschutzfolien sehr einfach zu handhaben. Im Gegensatz zu Markisen oder Jalousien können sie ohne spezielles Handwerkzeug oder handwerklichen Vorkenntnissen montiert werden. Einmal auf das Fensterglas montiert, können sie ganzjährig verwendet werden. Dabei bleibt die Reinigung der Fenster fast die gleiche wie bei normalen Glasfenstern. Der einzige Unterschied besteht darin, dass keine Scheuermittel oder scharfkantigen Putzutensilien benutzt werden dürfen.

Die Hersteller von Sonnenschutzfolien

liefern aber auch immer eine Reinigungsanleitung mit. Selbst wer nicht auf die verspiegelten Folien setzen möchte, hat bei fast durchsichtigen Folien eine Energieeinsparung von bis zu fünfzig Prozent und ebenfalls einen UV-Schutz von bis zu neunundneunzig Prozent. Für den Dachbereich gibt es mittlerweile sogar teflonbeschichtete Schutzfolien, die nicht mehr gereinigt werden müssen. Durch die spezielle Oberfläche bleibt der Schmutz nicht an der Beschichtung haften, und wird beim nächsten Regenguss einfach fortgespült. Die Haltbarkeit von Sonnenschutzfolien liegt im Innenbereich bei etwa fünfzehn bis zwanzig Jahren und im Außenbereich bei ca. acht bis fünfzehn Jahren, ohne das die Folie dabei an Wirkung verliert. Für die Haltbarkeit der Folien sind natürlich Umwelteinflüsse maßgebend. Die meisten Hersteller von Sonnenschutzfolie haben ihren Sitz in den USA. Das größte Werk befindet sich jedoch in Indien. In Deutschland gibt erstaunlicher Weise noch keine Firma, die sich mit der Herstellung befasst. Hierzulande werden die Folien immer importiert. Bevor man sich für eine solche Folie entscheidet, sollte man den rat eines Fachmanns konsultieren, da es je nach Art der Fensterverglasung unterschiedliche Folien gibt. So ist für jeden Geschmack und für jedes Fenster sicherlich das Richtige zu finden. Für alle Interessenten, die sich überlegen, eine solche Folie anzuschaffen, bietet das Internet eine große Auswahl.

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